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Emotionales Branding: So verkaufst du mit Gefühlen statt Features

Emotionales Branding: So verkaufst du mit Gefühlen statt Features

Wenn du Gefühle auslöst, klingelt die Kasse

Hey Brand-Fan,

mal ehrlich: Wann hast du das letzte Mal etwas gekauft, weil die Inhaltsstoffe wirklich so krass waren? Eben.

Menschen kaufen keine Produkte.
Sie kaufen Gefühle. Sie kaufen Zugehörigkeit, Selbstbewusstsein, Status, Sicherheit, Kontrolle – oder einfach ein bisschen „Ich gönn mir".

Das Problem?
Zu viele Brands reden über ihr Produkt.
Aber die wenigsten wollen wissen, was drin ist – sondern was es mit ihnen macht.

Emotionales Branding und Kaufentscheidungen

😴 Was nicht funktioniert:

  • „Mit 97 % natürlichen Inhaltsstoffen"
  • „Jetzt noch leichter in der Anwendung"
  • „Unsere Unternehmensgeschichte beginnt 1892…"

Cool. Aber: Was bringt's mir? 🤷‍♀️🤷‍♂️

🧠 Was besser funktioniert:

Stell dir vor, du verkaufst…

Einen Notizblock?
Sag nicht: „Mit 180 g-Papier und Klebebindung".
Sag: „Der erste Gedanke, der sich wie Fortschritt anfühlt."

Skincare?
Nicht: „Dermatologisch getestet".
Sondern: „Glowing Skin. Zero Drama."

Coaching?
Nicht: „1:1 Zoom-Call mit Tools & Übungen".
Sondern: „Endlich nicht mehr das Gefühl, du kommst nicht voran."

Gefühl schlägt Feature. Immer.

Emotionale Markenkommunikation Beispiel

💡 Marken, die das verdammt gut machen:

🍫 Ritter Sport

Kein Snack. Ein Lebensgefühl.
Saisonal, verspielt, emotional – Sortennamen wie „Kaffee + Keks", „Kokos-Mousse", „Honig-Salz-Mandel" lösen was aus.
Und ja, auch wenn's keine Designbrand ist: Das Quadrat bleibt hängen.

🛁 Rituals

Du kaufst keine Duschcreme.
Du kaufst einen Moment für dich.
Mit Duftwelten, Storytelling, Store-Experience und Produktnamen, die eher wie Kapitel aus einem Selfcare-Buch klingen.

Rituals Brand Experience und emotionales Marketing Beispiel für emotionale Markenführung

💬 Was du mitnehmen kannst

✨ Hör auf, zu erklären. Fang an, zu erzählen.
✨ Dein Produkt ist das Mittel – aber nicht der Grund fürs Kaufen.
✨ Sag, was sich für deine Zielgruppe verändert. Nicht nur, was du gemacht hast.

🏁 Fazit

Menschen brauchen Zahnpasta.
Aber sie wollen ein gutes Gefühl im Bad.

Menschen brauchen Strom.
Aber sie wollen sich sicher fühlen.

Menschen brauchen keine neue App.
Aber sie wollen sich endlich organisiert fühlen.

Wenn du das verkaufst, was sie eigentlich wollen – bist du nicht nur relevant.
Du wirst gebraucht.

Bis nächste Woche – bleib emotional, bleib spürbar, bleib du.
Chantalle

P. S.: Wenn du das Gefühl hast, du redest (noch) zu viel über dein Produkt – schreib mir. Ich helf dir beim Umdenken. 😎 chantalle@boredbrands.studio

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Unser wöchentlicher Branding Newsletter – viel Inspo, kein Bullsh*t

Wir zeigen dir, wie du Branding ganzheitlich denken kannst. Und solltest. Zumindest, wenn du nicht nur das nächste Produkt auf den Markt werfen, sondern eine starke Marke aufbauen willst.