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Branding mit Farbe: So hebst du dich von der Masse ab

Branding mit Farbe: So hebst du dich von der Masse ab

Du darfst nicht aussehen wie alle anderen. Und Farbe spielt dabei eine große Rolle.

Hey Brand-Fan,

jetzt mal ehrlich: Wenn du durch deine Branche scrollst – wie viele Marken sehen sich eigentlich verdächtig ähnlich?

Kosmetik = Beige.
Tech = Blau.
Food = Grün.
Coaching = Terrakotta.

Ja, diese Farben funktionieren.
Aber genau deshalb macht's auch jeder. Und das ist das Problem.
Wenn alle gleich aussehen, bleibt halt keiner wirklich hängen – und deine Markenidentität geht in der Masse unter.

Farbpsychologie im Branding – visuelle Differenzierung

🧠 Farben wirken – emotional und sofort.

Wir reden hier nicht über ein bisschen Dekoration.
Farben lösen Gefühle aus – in Millisekunden.

🔵 Blau steht für Vertrauen
🟢 Grün für Natürlichkeit
🔴 Rot für Energie
⚫ Schwarz für Eleganz
🟡 Gelb für Aufmerksamkeit

Aber: Wenn du als Brand das gleiche Farbschema wie alle anderen wählst, landest du in derselben Schublade – selbst wenn du eigentlich ganz anders bist.

Was du stattdessen machen kannst

1. Frag dich nicht, was deine Branche macht. Frag dich, was du auslösen willst.

Willst du beruhigen? Pushen? Inspirieren?
Dann wähl Farben, die das sagen – nicht die, die auf dem Moodboard deiner Konkurrenz kleben.

2. Kombiniere schlauer. – absoluter Chantalle Tipp
Du musst nicht gleich alles über Bord werfen.
Manchmal reicht ein Twist: Ein vertrauter Farbton – gepaart mit einer auffälligen Akzentfarbe – kann komplett anders wirken.

3. Brich aus dem Muster aus – aber mit Plan.
Einfach „anders" reicht nicht.
Du brauchst Farben, die auffallen und zu dir passen.

Strategische Farbwahl für starke Markenpositionierung

💡 Beispiel gefällig?

🥤 Liquid Death

Alle verkaufen Wasser in Blau & Weiß.
Liquid Death bringt's in einer schwarzen Dose mit Totenkopf.
Und plötzlich willst du Wasser bestellen, als wär's Heavy Metal.

Warum das klappt?

  • Die Farbe bricht komplett mit dem Markt
  • Es passt zur Zielgruppe (Skate, Musik, edgy Culture)
  • Und es macht aus einem No-Brainer ein Statement
Liquid Death Branding – mutiges Farbkonzept als Differenzierungsmerkmal

🎁 Eine andere Option?

Überleg mal:
Wär's nicht smarter, dein Produkt in der Lieblingsfarbe deiner Zielgruppe zu verpacken – statt in der Farbe, die dein Wettbewerber seit 2013 nutzt?

Denk in Kontrasten – nicht in Kategorien.
Farben wirken nicht isoliert. Sie leben im Zusammenspiel.
Gerade in Social Media oder auf Packaging zählt, ob man im Scroll-Strom hängen bleibt.
Wenn alles in Pastell ist – kann ein starker Kontrast der Gamechanger sein.
Oder andersrum: Wenn alles laut ist, gewinnt manchmal auch Leise.

💡 Beispiel: The Nue Co. (Supplements)

Statt Health-in-Green: Dunkles Braun, klare Typo, ruhiger Look.
Ergebnis? Fühlt sich mehr nach Designbrand als billige Supplements an – und bleibt genau deshalb im Kopf.

The Nue Co. – Premium Branding durch unkonventionelle Farbwahl

✨ Was du mitnehmen kannst

  • Farben sind Emotion, nicht einfach nur hübsch
  • Mut zahlt sich aus – wenn er zu dir passt
  • Wenn du auffallen willst, darfst du nicht wie alle aussehen

🏁 Fazit

Branding heißt nicht: Farbe XY, weil alle sie nehmen.
Branding heißt: Farbe wählen, die für dich spricht.
Die was triggert. Die bleibt.

Also:
Weg von Schema F.
Hin zu Farbe mit Wirkung.

Bis nächste Woche – bleib frech, bleib sichtbar, bleib du.

Und wenn du fragen oder dir unsicher bist, ob deine Farbe wirklich passt: Schreib mir 🙂

Chantalle

✉️ chantalle@boredbrands.studio

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Unser wöchentlicher Branding Newsletter – viel Inspo, kein Bullsh*t

Wir zeigen dir, wie du Branding ganzheitlich denken kannst. Und solltest. Zumindest, wenn du nicht nur das nächste Produkt auf den Markt werfen, sondern eine starke Marke aufbauen willst.